Die Labour-Party in Großbritannien warnt vor einem harten Brexit. Dieser könnte enorme Sicherheitsrisiken mit sich bringen. Premier Boris Johnson betont unterdessen, der Deal mit der EU habe für ihn oberste Priorität. Die Problematik besteht darin, dass Johnson derzeit wenig Alternativen vorschlägt, die EU aber nicht bereit ist, den sogenannten Backstop aus dem Vertrag zu streichen. Die Backstop-Klausel betrifft in aller erster Line die Grenze der Republik Irland zu Nordirland, welches zum Vereinigten Königreich gehört. Der Backstop soll verhindern, dass die innerirische Grenze künftig eine Außengrenze der EU wird. Um dies zu verhindern, müsse Großbritannien dem Binnenmarkt sowie der Zollunion unterworfen bleiben. Johnson erhöht auch den Druck, was die Personenfreizügigkeit für Personen aus der EU angeht. Vor allem in diesem Bereich wird ein enormes Chaos befürchtet.
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Dienstag, 20. August 2019
Premier Boris Johnson pocht auf schnellen Brexit-Deal mit der EU
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Dienstag, 21. August 2018
Produktionsverbot von Halogenlampen ab September
Nachdem sich die Europäische Union (EU) bereits
die Abschaffung der Glühbirne im Jahr 2012 durchgesetzt hat, folgt nun die
energiefressende Halogenlampe. Ab dem 1. September 2018 ist damit die
Produktion von Halogenlampen in allen 28 EU-Mitgliedstaaten verboten. „Alternativ
kauft man künftig Energiesparlampen und LEDs. Die EU verfolgt damit ihre Ökodesign-Richtlinie,
welche die Energieeffizienz von Produkten festlegt“, erklärt
Kommunikationsexperte Michael Oehme.
Dienstag, 15. Mai 2018
Michael Oehme: Flüchtlingskinder sollen Wertekunde als Unterrichtsfach bekommen
Union schlägt
Wertekunde als Unterrichtsfach für Flüchtlingskinder vor
In
dieser Woche beschäftigt sich Kommunikationsexperte Michael Oehme mit dem Thema
Wertekunde als Unterrichtsfach für Flüchtlingskinder. „Dieser Vorschlag kam von
Unionsfraktionsvorsitzenden in einem Beschlussentwurf. Er soll auf einer
gemeinsamen Konferenz in Frankfurt am Main besprochen und verabschiedet werden“,
so Michael Oehme. Demnach fordern die Chefs der Unionfraktionen von Bund und
Ländern einen bundesweiten Wertekunde-Unterricht für Flüchtlingskinder. Der
Entwurf betone die Wichtigkeit, dass zu einer erfolgreichen Integration nicht
nur der Spracherwerb gehöre, sondern auch die Grundregeln des deutschen
Rechtsstaates. „Daher wird überlegt, bundesweit Klassen zum Thema
Rechtsstaatlichkeit und Wertekunde einzuführen. Diese Überlegung ist durchaus
sinnvoll und vielversprechend. Außerdem nimmt sie Rechtspopulisten die
Argumentationsgrundlage, es würde nicht alles für die Integration getan
werden“, findet Michael Oehme. Den Flüchtlingen solle neben den konstitutionellen
Normen des Grundgesetzes (z.B. Achtung der der Menschenwürde, die freiheitlich-demokratische
Grundordnung sowie Presse- und Meinungsfreiheit) auch die Gleichberechtigung
von Mann und Frau beigebracht werden. „Diese Werte stehen über kulturellen und
religiösen Auffassungen und sollten zur Wahrung des gesellschaftlichen Friedens
nicht nur Flüchtlingen, sondern auch allen anderen Bürgern dieses Landes
bewusst sein“ betont Michael Oehme. „Grundsätzlich ist dies ein Schritt in die
richtige Richtung. Wie der Unterricht in der Praxis aussehen wird und ob es
erfolgreich ist, kann dann aber erst in vielen Jahren evaluiert werden“, so der
Kommunikationsexperte abschließend. Bei dem Spitzentreffen der
Unionsfraktionschefs aus dem Bund und den Ländern soll auch Bundeskanzlerin
Angela Merkel anwesend sein. Die Flüchtlings- und Migrationspolitik der
Bundesrepublik gilt als eines der Themen mit oberster Priorität.
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