Donnerstag, 13. Juni 2019

Protest trifft den falschen Reisebus

In Berlin-Kreuzberg wurde ein Reisebus mit Krebskranken Opfer einer Demonstration. Der Bus wurde mit Tomaten, Eiern und Farbe beworfen, weil die Protestanten fälschlicherweise dachten, es handle sich um einen Bus mit Teilnehmenden einer Veranstaltung des Deutschen Immobilienverbandes. Der Protest sollte sich also gegen die Immobilienbranche und zu hohe Mieten richten, traf aber die falschen Personen, nämlich eine 50-köpfige Gruppe kranker Menschen. 

Dienstag, 11. Juni 2019

Ex-Pfleger Niels Högel bekommt lebenslang – für 85 weitere Morde verurteilt

Bei dem ehemaligen Krankenpflegers Niels Högel handelt es sich um den größten Serienmörder der Nachkriegsgeschichte. Nun hat ihn das Landgericht Oldenburg zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Es befand Högel in weiteren 85 Fällen für schuldig. Die Opfer waren allesamt Klinikpatienten, 43 Morde hatte Högel gestanden. Eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren ist im seinem Fall ausgeschlossen. Des Weiteren wurde ein lebenslanges Berufsverbot ausgesprochen. Högel hatte den Patienten zwischen 2000 und 2005 diverse Medikamente gespritzt, um sich bei der Reanimierung als Held und Retter zu präsentieren. 

Donnerstag, 6. Juni 2019

Nach Schiffsunglück auf der Donau: Immer noch 19 Menschen vermisst

Am Mittwochabend kam es auf der Donau in Budapest zu einem dramatischen Schiffsunglück. Ein kleines Boot mit 33 südkoreanischen Passagieren und zwei ungarischen Besatzungsmitgliedern sank in nur sieben Sekunden. In den Tagen darauf wurden die ersten Leichen geborgen. Dies gestaltete sich durch die starke Strömung und den derzeitigen Dauerregen als enorm schwierig. Eine Leiche wurde sogar 100 Kilometer vom Unglückort entfernt gefunden. Es wird davon ausgegangen, dass Leichen bis nach Serbien gespült werden könnten. Es werden immer noch 19 Menschen vermisst. Die Zahl der Todesopfer liegt derzeit bei neun. 

Dienstag, 4. Juni 2019

SPD-Vorsitzende Andrea Nahles stellt sich als Fraktionschefin zur Wiederwahl

Nachdem historisch schlechten Ergebnis der SPD bei der Europawahl am vergangen Sonntag, zieht SPD-Chefin Andrea Nahles ihre Konsequenzen und stellt sich zur Wiederwahl im Bundestag. Die SPD sei nun nicht mehr zweistärkste, sondern drittstärkste Kraft in Deutschland, weshalb sie ihre innerparteilichen Kritiker zur Kandidatur aufforderte. Ob Martin Schulz ein möglicher Kandidat sei, bestätigte sie zunächst nicht. Sie betonte aber, dass sie bereit sei, auch in Zukunft Verantwortung für die SPD zu übernehmen. Die Sozialdemokraten hatten bei der Europawahl zweistellig Stimmen eingebüßt und lagen bei insgesamt 15,8 Prozent. 

Dienstag, 28. Mai 2019

Michael Oehme: Kriegsstimmung zwischen dem Iran und den USA

US-Präsident Trump geht auf Konfrontationskurs mit dem Iran: Trump hatte in den vergangenen Wochen sogar die Verlagerung militärischen Geschützes in die Golfregion realisiert – die Zeichen stehen auf Krieg
St.Gallen, 27.05.2019. In dieser Woche beschäftigt sich Kommunikationsexperte Michael Oehme mit einem der derzeit wohl wichtigsten, außenpolitischen Themen: Dem Konflikt zwischen den USA und dem Iran. „Man kann sagen, dass US-Präsident Trump dem Iran gegenüber eine offene Kriegsdrohung verkündet hat“, sagt Oehme und bezieht sich dabei auf einen Twitter-Post Trumps, in dem er schrieb: „Wenn der Iran kämpfen will, wird dies das offizielle Ende des Iran sein. Bedroht nie wieder die USA“. 
Unterdessen konterte der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden, Hussein Salami, der Iran und seine Revolutionsgarden wollen keinen Krieg allerdings würden sie sich auch nicht davor fürchten. Vor einigen Wochen hatte die US-Regierung einen Flugzeugträger, eine Bomberstaffel und eine Luftabwehrbatterie in die Golfregion verlegt. „Ein Szenario, was uns aus dem unberechtigten Irakkrieg sehr bekannt vorkommt. Außerdem wurden die gegen den Iran verhängten Sanktionen verschärft“, erklärt Oehme. „Abgesehen von Trumps kämpferischen Tweets betonte er jedoch, mit dem Iran verhandeln zu wollen. Dies lehnte Ajatollah Ali Chamenei, Irans oberster Führer, aber ab. Verhandlungen mit den USA seien „Gift““, fügt Oehme hinzu.
Unterdessen erinnert der Kommunikationsexperte Oehme aber auch an Trumps Rhetorik mit Nordkorea und Kim Jong Un. „Hier drohte Trump sogar mit der vollständigen Zerstörung des Landes, zum Glück waren dies nur leere Worte“, so Oehme. Saudi-Arabien reagierte mit der Einberufung eines Krisentreffens für die Führer des Golf-Kooperationsrats (GCC) und der Arabischen Liga, welche mehr als 20 Mitgliedsstaaten haben. Der schiitische Iran und das sunnitische Königreich Saudi-Arabien sind Erzfeinde.
Anfang Mai hatte der Iran verkündet, sich nicht mehr an bestimmte Vereinbarungen aus dem Atomabkommen (2016) halten zu wollen. „Paradox an der Reaktion Trumps ist die Tatsache, dass sie USA bereits vor über einem Jahr aus dem Abkommen ausgestiegen waren. Seither setzt die USA den Iran dermaßen politisch sowie ökonomisch unter Druck, dass auch immer mehr internationale Firmen dem Iran den Rücken kehren aus Angst vor US-Sanktionen. Dazu gehören beispielsweise Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und China, die eigentlich gerne an dem Abkommen festhalten würden“, erklärt Kommunikationsexperte Michael Oehme abschließend.

Donnerstag, 23. Mai 2019

Andrang in die Städte rückläufig

„Der massive Andrang in die Städte ist offensichtlich leicht rückläufig“, erklärt Michael Oehme. So haben laut einer aktuellen Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung 282 der 401 Kreise und kreisfreien Städte in den letzten Jahren Einwohner dazugewonnen - vor allem Familien, Paare über 50jährige oder Selbstständige. Man geht davon, dass sich dieser Trend fortsetzt, denn Deutschland wächst. Bis 2035 prognostiziert das Institut der deutschen Wirtschaft einen Anstieg auf rund 90 Millionen Einwohner. „Für viele seien dabei rationale Gründe der Ausschlag. So würden die Preise in den Metropolen derart angezogen sein, dass sich viele eine Wohnung droht gar nicht mehr leisten könnten“, so Oehme. 


Dienstag, 21. Mai 2019

Nach dem Winter Vitamin-D-Batterie aufladen

Unsere Vitamin-D-Batterie kann nach einem langen, grauen Winter schon einmal ziemlich leer sein. In den sonnenarmen Monaten nehmen viele Menschen daher extern Vitamin-D zu sich. „In skandinavischen Ländern ist dies schon lange nichts Neues mehr. Vitamin-D-Mangel kann viele gesundheitliche Risiken mit sich bringen“, erklärt Michael Oehme. Nichtdestotrotz sollte man die Frühjahrssonne nicht unterschätzen: UV-Schutz ist das A und O, um sich vor Hautkrankheiten, vor allem Hautkrebs, zu schützen. Zu lange sollte man sich aber auch trotz Sonnenschutz nicht aufhalten. „Am Besten meidet man die Mittagssonne und holt sich seine Vitamin-D-Zufuhr am Nachmittag, ab 15 Uhr“, so Oehme. Auch bei einem bewölkten Himmel darf man die Sonnencreme nicht vergessen.